TSA der TSG
1862 Weinheim

Dirk und Fabienne Regitz kehren zurück — mit Erfolg

 

TSA Wein­heim Aus­nah­me­paar zum 3. Mal in Fol­ge Deut­scher Meis­ter und unter den Top 10 der Welt

Nach der anstren­gen­den Sai­son im letz­ten Jahr, die mit einem 3. Platz bei der WM Sen II Kom­bi­na­ti­on und einem 9. Platz bei der WM Latein im Novem­ber in Spa­ni­en ende­te, haben Dirk und Fabi­en­ne Regitz zunächst etwas pau­siert und dann die Vor­be­rei­tun­gen für das neue Tur­nier­jahr gestar­tet. Der Win­ter wur­de mit Rege­ne­ra­ti­on und Auf­bau­trai­ning ver­bracht, um mit vol­ler Kraft in das neue Tur­nier­jahr zu star­ten und an die Erfol­ge, die sie bis­her gefei­ert haben, anzu­knüp­fen.

Ihr ers­tes inter­na­tio­na­les Tur­nier muss­te krank­heits­be­dingt lei­der aus­fal­len, aber eine Woche nach Ostern ist das Paar nach Wien gefah­ren, um bei den Welt­rang­lis­ten­tur­nie­ren des  „Vien­na Dance Con­cour­se“  ihre neu­en aus­trai­nier­ten Cho­reo­gra­phien zu tes­ten. „Wei­te­res Opti­mie­ren der Fein­ko­or­di­na­ti­on und Stei­ge­rung der Dyna­mik waren die Haupt­punk­te, die unser Trai­ner Ema­nuil Kara­kat­sa­nis in Latein für uns fest­ge­setzt hat­te“, erzählt Fabi­en­ne vor dem Tur­nier. Ema­nuil Kara­kat­sa­nis, der mitt­ler­wei­le zum Lan­des­trai­ner des Senio­ren­ka­ders Latein avan­ciert ist, beglei­tet und unter­stützt die Paa­re sowohl im Trai­nings­saal, als auch neben der Tur­nier­flä­che. Wien war auf Anhieb erfolg­reich: am ers­ten Tag des drei­tä­gi­gen Tanz­ma­ra­thons hol­ten Dirk und Fabi­en­ne den 5. Platz beim WDSF Open Tur­nier der Senio­ren II Latein. Das Feld war äußerst stark besetzt, mit meh­re­ren WM Fina­lis­ten, was die Leis­tungs­dich­te und Her­aus­for­de­rung nur ver­deut­lich­te. Die­sen Erfolg wie­der­hol­ten die Regitzs nur 2 Tage spä­ter, mit dem zwei­ten 5. Platz des Wochen­en­des. Bei bei­den Tur­nie­ren waren knapp 30 Paa­re aus der gan­zen Welt am Start. Am sel­ben Tag, par­al­lel zum Latein­tur­nier, erreich­ten sie auch eine Semi­fi­nal­teil­nah­me in Stan­dard bei knapp 100 Paa­ren im star­ken inter­na­tio­na­len Feld; mit dem 11. Platz ver­bes­ser­ten sie ihre Leis­tung nach dem 18. Platz vom Vor­tag und schlos­sen so sou­ve­rän ihr 4‑Tur­nie­re-Mara­thon ab. Nach den drei Tagen und den Plat­zie­run­gen in inter­na­tio­na­len Tur­nie­ren stie­gen Dirk und Fabi­en­ne auf den 7. Platz der Welt­rang­lis­te Latein und den 69. Platz der Welt­rang­lis­te Stan­dard auf.

 

 

Nach die­sen Top-Ergeb­nis­sen war das Wein­hei­mer Paar voll moti­viert zum Deutsch­land­po­kal  Kom­bi­na­ti­on in Pir­na bei Dres­den gereist, um ihren Vor­jah­res­ti­tel der Deut­schen Meis­ter der 10 Tän­ze Senio­ren II zu ver­tei­di­gen. 18 Paa­re in den Senio­ren 2 tra­ten in der Vor­run­de am Mit­tag an; nach einem Semi­fi­na­le am Nach­mit­tag soll­te das Fina­le am Abend im schö­nen Ball­rah­men statt­fin­den. “Ins­ge­samt eine lie­be­voll orga­ni­sier­te Ver­an­stal­tung mit gran­dio­sem Publi­kum”, berich­tet Dirk nach­träg­lich. Das Stan­dard­tan­zen fiel allen etwas schwie­ri­ger als sonst, auf­grund der rela­tiv klei­nen Flä­che — die Cho­reo­gra­phien brau­chen und nut­zen auch viel Platz, um ihre Wir­kung zu ent­fal­ten und die Leis­tung der Tän­zer zu prä­sen­tie­ren. Latein lief dafür von Anfang an sou­ve­rän, auch bei Dirk und Fabi­en­ne: nach bei­den Sek­tio­nen sind sie als ein­zi­ges Paar mit allen Kreu­zen in allen Run­den bewer­tet wor­den und zogen damit als kla­rer Favo­rit in das Fina­le. Der Kampf um den ers­ten Platz ver­sprach dadurch nicht weni­ger Span­nung: Dirk und Fabi­en­ne, die in der Latein­sek­ti­on stär­ker sind, muss­ten sich gegen die Stan­dard­spe­zia­lis­ten aus NRW und deut­schen Vize­meis­ter des letz­ten Jah­res erneut bewei­sen.  Die gran­dio­se, dis­zi­pli­nier­te Vor­be­rei­tung der letz­ten Mona­te soll­te sich jedoch aus­zah­len: am Ende haben Dirk und Fabi­en­ne Regitz mit 6 Platz­zif­fern Vor­sprung trotz­dem deut­lich gewon­nen: sie gewan­nen alle Latein­tän­ze, wäh­rend sie in Stan­dard vier Mal Drit­te und ein­mal Zwei­te wur­den.” Mit unse­rer Leis­tung vor allem in Latein sind wir sehr zufrie­den. Wir sind stolz, die­se Meis­ter­schaft der Senio­ren 2 Kom­bi­na­ti­on zum drit­ten Mal hin­ter­ein­an­der gewon­nen zu haben. Die Kon­kur­renz schläft nicht und trai­niert eben­so hart wie wir.”, erzählt Fabi­en­ne glück­lich nach der Titel­ver­tei­di­gung. Ein beson­de­rer Dank gilt Wein­heim- und Lan­des­trai­ner Ema­nuil Kara­kat­sa­nis, der das Paar immer struk­tu­riert und pro­fes­sio­nell auf ihre wich­ti­gen Tur­nie­re vor­be­rei­tet und sie auch vor Ort in Dres­den in jeder Hin­sicht unter­stützt hat. Die TSA ist stolz auf die Leis­tung der bei­den und wünscht wei­ter­hin viel Glück und Erfolg: aus­ru­hen gibt es näm­lich nicht. Am 28.4. steht die nächs­te Deut­sche Meis­ter­schaft an — die­ses Mal in Latein in Düs­sel­dorf.