TSA der TSG
1862 Weinheim

Historisches Ergebnis für Weinheimer Tanzsport

 

Platz 1–3 bei der dies­jäh­ri­gen TBW Lan­des­meis­ter­schaft der Haupt­grup­pe B Latein

Wäh­rend in der Som­mer­pau­se der all­ge­mei­ne Trai­nings­be­trieb still steht und die Hob­by­spar­te der Tanz­sport­ab­tei­lung d. TSG 1862 Wein­heim die Aus­zeit genießt, arbei­ten die Tur­nier­paa­re umso här­ter und inten­si­ver in den frei­en Trai­nings­sä­len. Denn: im Sep­tem­ber steht jedes Jahr die baden-würt­tem­ber­gi­sche Lan­des­meis­ter­schaft der Haupt­grup­pen D‑A Latein an; für vie­le der Höhe­punkt des Jah­res und die Chan­ce, sich auf Lan­des­ebe­ne end­gül­tig zu bewei­sen und even­tu­ell einen Titel zu ergat­tern. Doch was die­ses Jahr pas­sier­te, über­traf alle Vor­stel­lun­gen: bei der Lan­des­meis­ter­schaft der B‑Klasse wur­den nicht nur Gaspa­re Gacioppo/Saskia Fath zu neu­en Lan­des­meis­tern gekrönt; mit Dawid Adamczyk/Renée Löwer auf Platz 2 und Den­nis Popp/Nadia Hamou­da auf Platz 3 hol­ten die drei antre­ten­den Paa­re alle Trepp­chen­plät­ze und domi­nier­ten klar das Tur­nier. Außer­dem hol­ten wei­te­re TSA Paa­re noch 2 Halb­fi­nals in der A‑Klasse und eine Halb­fi­na­le- und Final­teil­nah­me mit Auf­stieg in der C‑Klasse, sodass das gesam­te Wochen­en­de ein Rie­sen­er­folg für die Wein­hei­mer Tanz­sze­ne war.

 

 

Der Erfolg in der B‑Klasse kam nicht von allei­ne: außer den Grup­pen­trai­nings mit Trai­ner Ema­nuil Kara­kat­sa­nis wur­den die 3 B‑Klassenpaare von den Trai­nern Sarah Kara­kat­sa­nis und Bojan Lazar­e­ski mit zusätz­li­chen Trai­nings wäh­rend der Som­mer­pau­se unter­stützt. Damit waren die Wein­hei­mer kon­di­tio­nell und tän­ze­risch opti­mal auf die Lan­des­meis­ter­schaft vor­be­rei­tet. Begon­nen mit 24 Paa­ren konn­ten alle 6 TSA Tän­zer über­zeu­gen und sich für die 1. Zwi­schen­run­de qua­li­fi­zie­ren. Die­se wur­de mit ver­blei­ben­den 13 Paa­ren aus­ge­führt: die rela­tiv gro­ße Flä­che wur­de nun mit weni­ger Paa­ren gleich­zei­tig besetzt, sodass die Wer­tungs­rich­ter einen noch bes­se­ren Über­blick und Mög­lich­keit zur bes­se­ren Bewer­tung der Paa­re hat­ten. Dies bedeu­te­te für die Tän­zer dem­entspre­chend ihre Leis­tung zu stei­gern und über 2 Minu­ten jedes Tan­zes kon­stant zu hal­ten. Auch die­se Auf­ga­be meis­ter­te Team Wein­heim bra­vou­rös, den­noch soll­te sich gleich die kon­di­tio­nel­le Vor­be­rei­tung aus­zah­len: statt direkt ins Fina­le zu gehen, wur­de zunächst ein Halb­fi­na­le mit 9 Paa­ren aus­ge­rich­tet. Also noch­mal alle 5 Tän­ze vor­füh­ren, was den TSA Paa­ren jedoch in die Kar­ten spiel­te: mit jeweils 32, 31 und 30 von 35 mög­li­chen Kreu­zen qua­li­fi­zier­ten sie sich als die 3 bes­ten Paa­re für das 6er-Fina­le; ein Zei­chen also für das spä­te­re Ergeb­nis. Für Den­nis und Nadia war der Final­ein­zug bereits der ers­te Erfolg: im Früh­jahr haben sie ihr ers­tes gemein­sa­mes Tur­nier in der B‑Klasse getanzt, nun sind sie durch den Final­ein­zug auto­ma­tisch, zusam­men mit den 2 ande­ren Wein­hei­mer Paa­ren, in die nächst­hö­he­re Klas­se, die A‑Klasse, auf­ge­stie­gen.

 

Das Fina­le begann mit Wer­tun­gen drun­ter und drü­ber: Gaspa­re u. Saskia kas­sier­ten 1en bis 4en, Dawid u. Renée 1en bis 6en, Den­nis u. Nadia 2en bis 6en. Den­noch stimm­ten die Ergeb­nis­se der Sam­ba, des ers­ten Tan­zes, in der Sum­me: jeweils Platz 1, 2 und 4 deu­te­ten bereits auf ein her­vor­ra­gen­des Ergeb­nis. Gaspa­re u. Saskia konn­ten im Ver­lauf des Fina­les ihre Leis­tung noch mehr her­aus­kris­tal­li­sie­ren und sam­mel­ten z.B. in der Rum­ba und im Paso Doble nur Best­wer­tun­gen. Mit 5 gewon­nen Tän­zen wur­den sie zu den neu­en baden-würt­tem­ber­gi­schen Meis­tern der Haupt­grup­pe B‑Latein gekrönt. Auch Dawid und Renée sta­bi­li­sier­ten ihre Wer­tun­gen und wur­den in allen Tän­zen klar zwei­te, in drei der fünf Tän­ze mit der einen oder ande­ren, ein­zel­nen Best­wer­tung. Den­nis und Nadia muss­ten bis zum Schluss zit­tern, und wuss­ten erst kurz vor der Sie­ger­eh­rung von ihrer end­gül­ti­gen Plat­zie­rung Bescheid; umso grö­ßer war die Freu­de, dass sie mit drei 3., einem 4. und einem 5. Platz die Bron­ze­me­dail­le gewin­nen konn­ten. Damit wur­den die Wein­hei­mer die kla­ren Sie­ger des Tur­nie­res; im Ver­gleich dazu lan­de­ten auf Platz 4–6 drei Paa­re aus dem star­ken Lud­wigs­burg, aus drei ver­schie­de­nen Ver­ei­nen.

 

Als Auf­stei­ger durf­ten die drei fri­schen A‑Paare auch an der fol­gen­den LM der A‑Klasse Latein teil­neh­men. Sie sto­ßen zu den bereits vor­her gemel­de­ten Ramon Prie­to und Swet­la­na Niki­fo­ro­va. Mit 34 Paa­ren war das Feld deut­lich grö­ßer als im vor­he­ri­gen Tur­nier, und auch die Mess­lat­te der Leis­tung war eine ande­re. Den­nis und Nadia konn­ten mit 16 Kreu­zen den 27–29. Platz in der Vor­run­de und damit ihre ers­ten 5 Punk­te in der A‑Klasse holen. Dawid und Renée qua­li­fi­zier­ten sich mit 31 von 35 mög­li­chen Kreu­zen als eines der stärks­ten Paa­re für die 1. Zwi­schen­run­de mit 24 Paa­ren, dort reich­te es jedoch lei­der nur für den 23. Platz — den­noch auch ein erfolg­rei­cher Start in der neu­en Start­klas­se. Am wei­tes­ten von den „Neu­en“ schaff­ten es die amtie­ren­den Lan­des­meis­ter der B: Gaspa­re und Saskia kämpf­ten sich nach bereits 6 Run­den und 30 Tän­zen bis ins Halb­fi­na­le der A‑Klasse vor; dort hol­ten sie 12. Platz und mach­ten auf sich für die Zukunft bereits auf­merk­sam.

 

Den bes­ten Platz der A‑Klasse für Wein­heim hol­ten Ramon und Swet­la­na: die bereits erfah­re­nen A‑Tänzer konn­ten mit ihrer tän­ze­ri­schen Leis­tung durch­ge­hend über­zeu­gen und qua­li­fi­zier­ten sich eben­falls für das Halb­fi­na­le mit 12 Paa­ren. Dort ver­fehl­ten sie nur knapp das Fina­le: mit 12 Kreu­zen fehl­ten nur 5–6 Kreu­ze, um den Ein­zug in die letz­te Run­de zu sichern. Damit lan­de­ten sie auf dem geteil­ten 7–8. Platz von 34 Paa­ren und freu­en sich bereits auf kom­men­de Tur­nie­re.

 

Ein Tag nach den Lan­des­meis­ter­schaf­ten B/A sind die Meis­ter­schaf­ten der unte­ren Klas­sen D/C dran: die TSA schick­te hier gleich 3 Paa­re ins Ren­nen, obwohl nur in der C‑Klasse. San­der Bras und Lisa Bey­er, in der Tanz­welt bereits erfah­ren, aber als Paar­kon­stel­la­ti­on neu im Kader der TSA, fei­er­ten in Höfin­gen ihre gemein­sa­me Prä­mie­re und hol­ten Platz 18. Oli­ver Preß­ler und Nina Lach­mann, die erst im Juni in die C‑Klasse auf­ge­stie­gen sind, leg­ten auf der LM eine Ham­mer­leis­tung hin: mit dem 8–9. Platz ver­fehl­ten sie nur knapp das Fina­le und damit den direk­ten Auf­stieg in die B‑Klasse. Das lässt jedoch hof­fen, dass die­ser bald durch Erfol­ge auf kom­men­den Tur­nie­ren nur eine Fra­ge der Zeit ist.

 

Die TSA ist stolz auf die Leis­tun­gen ihrer Paa­re, und die har­te Arbeit, die sie und das dahin­ter­ste­hen­de Trai­ner­team leis­ten. Des­halb noch­mal herz­li­chen Glück­wunsch an alle, und wir drü­cken euch die Dau­men auf den kom­men­den Tur­nie­ren — wie z.B. dem Heim­tur­nier der TSA am 03.10.2017 in der Tanz­schu­le Ham­mers­dorf.