Regitz überzeugen international

Tur­nier­er­fah­rung für Regitz in Hra­dec Krá­l­o­vé

Am letz­ten August-Wochen­en­de reis­te das Ehe­paar Dirk und Fabi­en­ne Regitz von der Tanz­sport­ab­tei­lung (TSA) der TSG 1862 Wein­heim nach Tsche­chi­en, um sich bei einem inter­na­tio­na­len Welt­rang­lis­ten­tur­nier (WDSF) zu mes­sen. Aus­tra­gungs­ort war die Kon­gress­hal­le in Hra­dec Krá­l­o­vé, idyl­lisch an der Elbe gele­gen, rund 120 Kilo­me­ter öst­lich von Prag.

Enges Feld im Stan­dard­tur­nier

Der Sams­tag stand ganz im Zei­chen der Stan­dard­tän­ze. 38 Paa­re aus acht Natio­nen – dar­un­ter star­ke Kon­kur­renz aus Lett­land, Ita­li­en, der Slo­wa­kei, Deutsch­land, Ungarn, Öster­reich, Schwe­den und zahl­rei­che hei­mi­sche Paa­re – gin­gen an den Start. Dirk und Fabi­en­ne meis­ter­ten die Vor­run­de sou­ve­rän und qua­li­fi­zier­ten sich pro­blem­los für die 24er-Run­de. Dort tra­fen die Tän­zer jedoch auf beson­de­re Bedin­gun­gen: Der Ver­an­stal­ter ließ die Paa­re in nur zwei Grup­pen star­ten, sodass jeweils zwölf Paa­re gleich­zei­tig auf der ver­gleichs­wei­se klei­nen Flä­che tanz­ten. „Stan­dard lebt eigent­lich davon, gro­ße Flä­chen aus­zu­tan­zen – hier war es lei­der eher ein Hau­en und Ste­chen“, schil­der­ten Regitz die Situa­ti­on. Im Gedrän­ge konn­ten sie ihr Tan­zen nicht wie gewohnt prä­sen­tie­ren und muss­ten sich schließ­lich mit Rang 17 zufrie­den­ge­ben.

Final­ein­zug im Latein­tur­nier

Am Sonn­tag folg­te das Latein-Tur­nier mit 17 Paa­ren aus sechs Län­dern. Hier lief es für die Wein­hei­mer deut­lich bes­ser: Mit star­ker Leis­tung zogen Dirk und Fabi­en­ne ins Halb­fi­na­le ein und qua­li­fi­zier­ten sich anschlie­ßend für das Fina­le. Beson­ders in der Sam­ba über­zeug­ten sie mit einem 3. Platz, sodass es in der Gesamt­wer­tung am Ende Rang 4 wur­de. „Wir waren opti­mal vor­be­rei­tet und konn­ten die Inhal­te, die wir mit unse­rem Trai­ner Ema­nuil Kara­kat­sa­nis erar­bei­tet hat­ten, sehr gut abru­fen. Mit dem Ergeb­nis sind wir wirk­lich zufrie­den“, lau­te­te das posi­ti­ve Fazit.

Lan­ger Heim­weg

Nach dem erfolg­rei­chen Wochen­en­de folg­te aller­dings noch eine anstren­gen­de Heim­rei­se: Da das Latein­tur­nier kurz­fris­tig um drei Stun­den nach hin­ten ver­scho­ben wur­de, trat das Ehe­paar die sie­ben­stün­di­ge Rück­fahrt erst um 20 Uhr an – und muss­te am Mon­tag­mor­gen direkt wie­der zur Arbeit erschei­nen.

Die TSA gra­tu­liert Dirk und Fabi­en­ne Regitz herz­lich zu den gezeig­ten Leis­tun­gen und freut sich über die star­ke inter­na­tio­na­le Prä­senz ihres Paa­res.