TSA der TSG
1862 Weinheim

TSA Weinheim erobert Frankfurt

 

Zwei Paa­re der TSA im Fina­le von Hes­sen Tanzt

Die Erfolgs­se­rie der Tanz­sport­ab­tei­lung (TSA) d. TSG 1862 Wein­heim reißt nicht ab: beim welt­größ­ten Ama­teur­anz­tur­nier der Welt, Hes­sen Tanzt in Frank­furt, konn­ten meh­re­re Paa­re der TSA unter­stützt vom Trai­ner­team mit star­ken Leis­tun­gen über­zeu­gen und gute Ergeb­nis­se ein­fah­ren. Die größ­ten Erfol­ge fuhr die TSA in den Tur­nie­ren der Haupt­grup­pe B Latein: mit jeweils einer Halb­fi­nal- und Final­teil­nah­me setz­ten sich Gaspa­re Gacioppo/Saskia Fath und Dawid Adamczyk/Renée Löwer am wei­tes­ten durch. Gaspa­re und Saskia lan­de­ten dabei ein Mal auf dem Trepp­chen: mit dem 3. Platz am zwei­ten Tur­nier­tag hol­ten sie ihren bis­her größ­ten Erfolg. Knapp dahin­ter auf dem 6. Platz, eben­falls im Fina­le, kom­plet­tier­ten Dawid und Renée das phä­no­me­na­le Ergeb­nis der TSA in Frank­furt. Des­wei­te­ren konn­ten alle 10 Paa­re der TSA in ihren jewei­li­gen Start­klas­sen die maxi­ma­len 20 Punk­te pro Tur­nier holen, und wei­ter auf Auf­stiegs­kurs blei­ben.

Die 4 Wein­hei­mer Tän­zer began­nen den ers­ten Tur­nier­tag mit wei­te­ren 93 Paa­ren in der Haupt­grup­pe B Latein. Die ers­te Run­de ver­lief typisch für ein Tur­nier sol­cher Grö­ße: jeder Tanz wur­de 9 mal gespielt, bis alle Teil­neh­mer sich ein Mal prä­sen­tie­ren durf­ten. Die TSA Paa­re leg­ten einen sou­ve­rä­nen Start hin: alle vier star­ten­den TSA Paa­re qua­li­fi­zier­ten sich für die 1. Zwi­schen­run­de mit 51 Paa­ren. Gaspa­re, Saskia, Dawid und Renée durf­ten sich nur kur­ze Zeit spä­ter über den Ein­zug in die 2. Zwi­schen­run­de freu­en; nun wur­de das Feld auf 27 Paa­re gekürzt. Dem­entspre­chend stieg auch die Leis­tungs­dich­te, sodass das Tur­nier immer span­nen­der wur­de; die mit­ge­reis­ten Trai­ner Sarah Kara­kat­sa­nis, Bojan Lazar­e­ski und Ema­nuil Kara­kat­sa­nis setz­ten mit ihren Tipps und Infos für die Tän­zer jedoch alles dar­an, ihre Schü­ler so weit wie mög­lich nach vor­ne zu brin­gen. Dar­auf­hin kam auch schon der ers­te Erfolg: sowohl Gaspa­re u. Saskia, als auch Dawid u. Renée stan­den im Halb­fi­na­le von Hes­sen Tanzt. Dawid und Renée wie­der­hol­ten damit ihren Erfolg aus Ber­lin; für Gaspa­re und Saskia war es das ers­te Groß­tur­nier in die­sem Jahr. Nach wei­te­ren 5 Tän­zen, und 20 ins­ge­samt, stan­den auch die Ergeb­nis­se fest: Dawid und Renée beleg­ten den 13–14. Platz, Gaspa­re und Saskia erreich­ten ihr selbst­ge­steck­tes Ziel Top 10, und waren mit dem 9. Platz als zweit­bes­tes baden-würt­tem­ber­gi­sches Paar den Final­paa­ren dicht auf den Fer­sen. 

 

Am nächs­ten Tag wur­de die Freu­de über die Ergeb­nis­se für Ehr­geiz und Ansporn aus­ge­tauscht: nach der genaue­ren Aus­wer­tung der Ergeb­nis­se und Leis­tung des Vor­ta­ges waren die Wein­hei­mer fest ent­schlos­sen, bei­des zu top­pen. Mit 94 Paa­ren war das Feld genau­so stark besetzt, sodass die Run­den­an­zahl und die damit ver­bun­de­ne kör­per­li­che Anstren­gung für die Paa­re min­des­tens genau­so wie am Tag zuvor zu erwar­ten war. Da bei­de Paa­re ges­tern schon 4 Run­den getanzt haben, lag die Her­aus­for­de­rung dar­in, die­se Hür­de zusätz­lich zu meis­tern und trotz­dem sei­ne bes­te tän­ze­ri­sche Leis­tung abzu­ru­fen. Der Start gelang sou­ve­rän: mit fast vol­ler Kreuz­zahl schaff­ten Gaspare/Saskia und Dawid/Renée den Sprung in die 1. Zwi­schen­run­de mit 48 Paa­ren. Auch die Qua­li­fi­ka­ti­on für die 24er Run­de gelang ohne wei­te­re Pro­ble­me. Nun hieß es: die Leis­tung von ges­tern min­des­tens bestä­ti­gen und das Halb­fi­na­le errei­chen. Mit 26 Kreu­zen für Dawid u. Renée und star­ken 32 von 35 Kreu­zen für Gaspa­re und Saskia war die­ser Schritt eben­falls erfolg­reich geschafft. Jetzt blie­ben nur noch 13 Paa­re übrig, die um die heiß­be­gehr­ten Plät­ze im Fina­le kämpf­ten. Erneut führ­ten die Wein­hei­mer Paa­re ihre fünf Cho­reo­gra­phien auf der Tur­nier­flä­che vor, mit hoher tech­ni­scher Qua­li­tät und tol­lem Aus­druck, um die Zuschau­er zu begeis­tern. Nach dem letz­ten Tanz war­te­ten die Paa­re zusam­men mit dem Trai­ner­team gespannt auf die Ver­kün­dung der Final­run­de.

 

Dann die Erlö­sung: “Qua­li­fi­ziert für das Fina­le der Haupt­grup­pe B Latein haben sich Paa­re mit den Num­mern 242, 250 (Gaspa­re und Saskia), 264 (Dawid und Renée), …”. Die Eupho­rie in der Wein­hei­mer Ecke ist völ­lig aus­ge­bro­chen: die TSA ist gleich mit zwei Paa­ren im Fina­le eines Hes­sen Tanz Tur­nie­res der Haupt­grup­pe ver­tre­ten. Zusätz­lich sind die Wein­hei­mer als die letz­ten baden-würt­tem­ber­gi­schen Paa­re noch im Tur­nier geblie­ben. Viel Zeit zum Freu­en gab es jedoch nicht: das Fina­le wur­de sofort mit geschlos­se­ner Wer­tung aus­ge­führt. Dawid und Renée haben bereits “mehr erreicht, als wir uns vor­neh­men könn­ten”, so Dawid nach der Ver­kün­dung der Final­qua­li­fi­ka­ti­on, den­noch hol­ten sie im Fina­le einen 4., einen 5. und drei 6. Plät­ze und ver­pass­ten damit nur knapp den 5. Platz in der Gesamt­wer­tung. Für Gaspa­re und Saskia blieb noch der letz­te Glücks­mo­ment des Tages übrig. Die Sie­ger­eh­run­gen bei Hes­sen Tanzt prä­sen­tie­ren die bes­ten drei Paa­re des Tur­niers. So brach zum letz­ten Mal die Freu­de im Team Wein­heim auf, als die bei­den Wein­hei­mer nament­lich auf­ge­ru­fen wor­den sind: sie hol­ten mit dem 3. Platz ein beein­dru­cken­des Ergeb­nis für die TSA. Es ist auch ihr größ­ter Erfolg in ihrer gesam­ten Tanz­kar­rie­re.

 

Die Tanz­sport­ab­tei­lung ist sehr stolz auf alle ihre Paa­re und dank­bar für die Ergeb­nis­se, die sie ein­ge­fah­ren haben, und wünscht ihren Tän­zern und Tän­ze­rin­nen wei­ter­hin genau­so viel Erfolg auf kom­men­den Tur­nie­ren.