TSA der TSG
1862 Weinheim

Unter den Top 4 der Welt

 

Ehe­paar Regitz ertan­zen sich den 4. Platz bei Welt­meis­ter­schaft Senio­ren II Kom­bi­na­ti­on

Tira­na. Als die Königs­dis­zi­plin des Tanz­sports gilt die, der 10-Tän­ze. Die Tanz­sport­ler zei­gen jeweils die fünf Latein- und Stan­dard­tän­ze, was nicht nur tän­ze­ri­sches Kön­nen, son­dern auch Kraft und Aus­dau­er in höchs­tem Maß von den Tän­ze­rin­nen und Tän­zern abver­langt. Dirk und Fabi­en­ne Regitz von der Tanz­sport­ab­tei­lung der TSG 1862 Wein­heim gehö­ren in die­ser Kate­go­rie in ihrer Alters­klas­se zu den bes­ten der Welt. Dies haben die bei­den auch an der ver­gan­ge­nen Welt­meis­ter­schaft der Senio­ren II Kom­bi­na­ti­on bewie­sen.

 

Zum ers­ten mal wur­de ein inter­na­tio­na­les Tur­nier in der alba­ni­schen Haupt­stadt Tira­na aus­ge­rich­tet. Gemein­sam mit den Trai­nern Ema­nuil Kara­kat­sa­nis (Latein) und Peter Mül­ler (Stan­dard) reis­te das Wein­hei­mer Spit­zen­paar bereits am Frei­tag an. Bei knapp 40 Grad Außen­tem­pe­ra­tur begann das Tur­nier am Sams­tag­mit­tag. 24 Paa­re gin­gen an den Start. Im Ver­hält­nis zu den Vor­jah­ren (2016 Spa­ni­en: 58 Starts, 2017 Ita­li­en: 44 Starts) war das ein eher klei­ne­res Feld — für vie­le inter­na­tio­na­le Paa­re war die Anrei­se nach Alba­ni­en zu teu­er.

 

Trotz der tro­pi­schen Tem­pe­ra­tu­ren in der Hal­le und kon­stan­tem Sau­er­stoff­man­gel lief die Vor­run­de für Dirk und Fabi­en­ne sehr gut. “Die extre­men Bedin­gun­gen for­der­ten allen Sport­lern enorm viel ab. Schon nach der ers­ten von vier Run­den war die Anstren­gung deut­li­cher zu spü­ren als sonst,” erzählt Fabi­en­ne. Trotz­dem wur­de die Zwi­schen­run­de mit 18 Paa­ren pro­blem­los absol­viert und das Semi­fi­na­le erreicht. Als das erklär­te Ziel des Tages galt der Final­ein­zug. Seit 2016 gelang die­ser den bei­den jähr­lich — so soll­te es auch die­ses Jahr sein.

“Im ver­gan­ge­nen Jahr, nach einer ver­let­zungs­be­ding­ten Pau­se, erreich­ten wir lei­der nur Platz 6. Die­ses Jahr woll­ten wir Kurs aufs Trepp­chen neh­men, das wir 2017 mit Platz 3 schon ein­mal erreicht hat­ten”, so Dirk. Und so qua­li­fi­zier­te sich das Ehe­paar gemein­sam mit fünf wei­te­ren Ver­tre­tern aus Spa­ni­en, Polen, Est­land und Frank­reich für die Final­run­de. Ein — im wahrs­ten Sin­ne — hei­ßes Ren­nen um die Trepp­chen­plät­ze begann. Dirk und Fabi­en­ne gaben noch­mal alles und konn­ten die mit den Trai­nern bespro­che­nen Schwer­punk­te gut umset­zen.

 

Zur Sie­ger­eh­rung wur­de es dann noch­mal span­nend. Ab Platz 6 wur­den nach­ein­an­der die Plat­zie­run­gen ver­kün­det. Die Wein­hei­mer nah­men letzt­end­lich mit dem 4. Platz direkt neben dem Trepp­chen Auf­stel­lung. “Mit die­sem Ergeb­nis sind wir sehr zufrie­den”, sind sich bei­de einig.