TSA der TSG
1862 Weinheim

Zur DM-Vorbereitung nach Tschechien

 

Ehe­paar Regitz ertan­zen sich 2. Platz beim Welt­rang­lis­ten­tur­nier.

Für Dirk und Fabi­en­ne Regitz steht in knapp zwei Wochen die Deut­sche Meis­ter­schaft der Senio­ren II Kom­bi­na­ti­on vor der Tür. Hier wer­den die Tän­zer der Tanz­sport­ab­tei­lung der TSG 1862 Wein­heim in allen zehn Tän­zen – fünf in der Latein­sek­ti­on, fünf in der Stan­dard­sek­ti­on – antre­ten. Zur Vor­be­rei­tung reis­ten die amtie­ren­den deut­schen Meis­ter ver­gan­ge­ne Woche nach Brünn in Tsche­chi­en, um dort an den Welt­rang­lis­ten­tur­nie­ren in Latein und Stan­dard teil­zu­neh­men.

 

In der Latein­sek­ti­on gin­gen am Sams­tag ins­ge­samt 22 Paa­re an den Start, dar­un­ter auch die WM-Fina­lis­ten aus Frank­reich. Die Wein­hei­mer Ver­tre­ter tra­ten zur Vor­run­de mit neu­en Cho­reo­gra­phie-Stü­cken an. „Wir waren gespannt, wie wir die neu­en Ände­run­gen zum ers­ten Mal ‚im Ernst­fall‘ auf die Flä­che brin­gen wür­den“, erin­nert sich Fabi­en­ne. Und die Pre­mie­re gelang, die Regit­zes konn­ten einen sou­ve­rä­nen ers­ten Durch­gang bie­ten und über­zeug­ten alle Wer­tungs­rich­ter. Auch das Semi­fi­na­le war eine kla­re Ange­le­gen­heit und die Qua­li­fi­ka­ti­on für das Fina­le gelang ein­deu­tig. Das Ziel der bei­den war nun klar: Die Fran­zo­sen so gut es geht angrei­fen. Dirk und Fabi­en­ne gaben also noch­mal alles. Bei der Sie­ger­eh­rung stieg dann die Span­nung. Von Platz 6 an wur­den die Final­teil­neh­me­rin­nen und ‑teil­neh­mer auf­ge­ru­fen bis nur noch die Wein­hei­mer und die Fran­zo­sen am Flä­chen­rand stan­den. Doch es soll­te nicht für den Sieg rei­chen: zwar mit vie­len Ein­sen in den Wer­tun­gen, wur­de es letzt­end­lich ein kla­rer zwei­ter Platz. „Das ist für uns das Ziel gewe­sen und wir sind sehr zufrie­den“, meint Dirk nach dem Tur­nier.

Moti­viert durch die­ses Ergeb­nis ging es am Fol­ge­tag im Welt­rang­lis­ten­tur­nier der Stan­dard­sek­ti­on an den Start. Mit ihnen tra­ten ins­ge­samt 55 Paa­re aus 11 Län­dern an. Die Vor­run­de lief gut, wenn auch die Bedin­gun­gen in einer Neben­hal­le nicht opti­mal waren. Klar war der Ein­zug in die 37er Run­de. Lan­ge War­te­zei­ten auf­grund von tech­ni­schen Schwie­rig­kei­ten steck­ten die rou­ti­nier­ten Tanz­sport­ler pro­blem­los weg. So meis­ter­ten die Regit­zes auch die zwei­te Vor­run­de. Die Qua­li­fi­ka­ti­on zur 24er Run­de brach­te dann den Wech­sel in die Haupt­hal­le mit sich. Eine Erleich­te­rung, denn gera­de die Stan­dard­tän­ze benö­ti­gen groß­zü­gig Platz. Die bei­den tanz­ten eine gute Run­de, doch schei­ter­ten mit Platz 16 knapp am Ein­zug ins Semi­fi­na­le mit 14 teil­neh­men­den Paa­ren. Hier­zu fehl­ten nur vier Kreu­ze. Bei­de sind über­zeugt: „Das wol­len wir beim nächs­ten Mal bes­ser machen und mit unse­ren Trai­nern wei­ter arbei­ten.“  Nun geht es in die letz­ten Vor­be­rei­tun­gen für die 10-Tän­ze-Deut­sche-Meis­ter­schaft. Hier möch­ten Dirk und Fabi­en­ne zum fünf­ten Mal in Fol­ge den Titel ertan­zen. Und sie wis­sen: Die Kon­kur­renz schläft nicht.